26. Juli 2017

Someday we will foresee obstacles

11:44 — Grauweiße Wolken ziehen über einen Himmel, der nur zwischendurch sein strahlendes Blau sehen lässt. In der Luft hängt noch der feuchte Duft gefallenen Regens. Es könnte Frühling sein. Oder Herbst. Nur die wenigen gelben Sonnenstrahlen, die ihren Weg zwischen den Durchbrüchen in der Wolkendecke hindurch finden, tragen die sanfte Wärme des Sommers mit sich. Um ehrlich zu sein hat man sich an dieses Wetter hier im Sauerland langsam gewöhnt. Gefühlt regnet es hier öfter, als in anderen Teilen Deutschlands. Dafür wird man – wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt – mit dem mystischen Anblick von Wolkenschwaden, die aus regennassen Wäldern aufsteigen, verwöhnt. Immerhin.

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14:43 — Der Unterschied zwischen einem Traum und der Wirklichkeit ist im Grunde gar nicht so groß. Und dennoch kann der Graben zwischen beiden so unüberwindbar erscheinen, dass man sich nicht traut, ihn zu überschreiten. Wie ich darauf jetzt komme, wo ich eingangs noch vom Wetter geredet habe? Versuchen wir den Übergang doch einfach dadurch hinzubiegen, dass wir (ich) behaupten, dass die Sonne uns als gutes Vorbild fungiert: So wie sie die graue Wolkendecke überwindet, kann man genauso gut auch den Graben zwischen Traum und Wirklichkeit überwinden. Man muss nur anfangen, sich an die Hindernisse auf diesem Weg zu wagen.

16:15 — Nein, ich hatte nicht vor, an dieser Stelle konkreter zu werden. Das wäre dem Spannungsaufbau abträglich. Stattdessen streue ich vereinzelte Andeutungen. Umrahme sie mit ein paar geschwollenen Sätzen. Und verziere sie mit Bildern, die mir vor die Füße fielen.

Syd Matters – Obstacles

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