Das Nichtblog. Herzlich willkommen im Halbchaos der Nichtkreativität. Ich bin Olli – meines Zeichens Mediengestalter in langhaariger Verpackung und einer speziellen Affinität zu Eichhörnchen und deren mutmaßlichen fortunistischen Fähigkeiten. Außerdem Liebhaber schwermetallischer Musikstile, Nussallergiker, Kaffeenichtmöger und Erkältungsverneiner.

Digitale Spielewelten

Hinein ins kalte Wasser

160803 - Testraum

Ich gebe zu: Das Wasser, in das ich mich gerade selber werfe, ist ziemlich kalt. Und nach einer Weile, die ich nun schwimmend und mich aufwärmend darin verbracht habe, muss ich feststellen, dass es auch ziemlich tief ist. Naja, im Grund habe ich beides gewusst. Wenn ich mich daran mache, in die Welt der 3D-Spiele einzusteigen, dann kann ich noch so sehr auf ein Werkzeug vertrauen, dass mir in so ziemlich allen Bereichen die Arbeit erleichtert – das Thema bleibt trotzdem ein gewaltig komplexes.

Das Werkzeug des Vertrauens ist in diesem Falle die Unreal Engine von Epic Games. Ein auf den ersten Blick ebenso erschlagendes Programm wie Photoshop oder Premiere – mit denen ich aber auch irgendwann klargekommen bin. Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt hat, dann sieht die Sache auch nicht mehr ganz so wild und erschlagend aus, wie nach dem ersten Programmstart (und einer scheinbar endlosen Zeit von Downloads und Updates). Zumindest, was die reine 3D-Umgebung und meine ersten, rudimentären Versuche, ein paar Räume zusammenzuschustern angeht, finde ich mich einigermaßen zurecht.

Die Frage, die ich mir stelle, ist nun: Wie fange ich an? Oder vielmehr, wie mache ich weiter? Auch wenn ich noch nicht vollständig erfassen kann, worauf ich mich da eigentlich eingelassen habe (aber wer will das schon immer wissen), entschließe ich mich dazu, noch weiter auf den Ozean aus kaltem Wasser hinauszuschwimmen. Statt ewig an irgendwelchen Testleveln oder Versuchswelten herumzubasteln habe ich mich dazu entschlossen, einfach anzufangen. Mittendrin.

Die Frage, die ihr euch stellt, dürfte sein, wo dieses mittendrin ist. Und was. Belassen wir es jedoch erst einmal bei dieser Frage und dem salzigen Geschmack von Neugier. An dem Stichwort unter dem Artikel dürftet ihr ohnehin bereits erkannt haben, dass das Projekt den Namen „Bahariels Klauen“ trägt. Zugegeben, das ist nur ein Arbeitstitel. Oder vielleicht auch nicht. Wie auch immer, mehr gibt es an dieser Stelle nicht darüber zu erfahren; und eigentlich auch noch nicht zu sagen.

Analoge Spielewelten

Ziemlich Action geladen: Die Ereignisse

Neben den bereits behandelten Zwischenfällen, sind die Ereignisse eine weitere Möglichkeit für den Spieler, aktiv in das Spielgeschehen einzugreifen und Aktionen auszuführen bzw. Ereignisse auszulösen. Im Grunde unterscheiden sich Ereignisse und Zwischenfälle gar nicht so großartig voneinander. In den beiden wichtigen Punkten, in denen sie es allerdings tun, ist der Unterschied dann doch wieder gravierend. Rein optisch fällt auf jeden Fall ins Auge, dass sich die beiden Kartentypen sehr ähnlich sehen: Es gibt den Titel der Karte im oberen Bereich, darunter den großen Textkasten mit dem Kartentyp und dem Kartentext. Auch findet sich das Symbol der Set-Zugehörigkeit (das ebenfalls die Seltenheit der Karte anzeigen wird) und ganz unten die Nummer der Karte.

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19. Juli 2016
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Analoge Spielewelten

Keine Darmerkrankung: Zwischenfall

Ich nehm das mit den Überschriften ja nicht so ernst. Eigentlich nehme ich hier sehr wenige Dinge ernst. Ist halt alles nur ein großer Versuch, um an’s Ziel zu kommen. Aber ob diese Überschrift so passend gewählt ist, das wage ich in meinem nicht mehr ganz so jugendlichen, aber nach wie vor vorhandenen, Leichtsinn zu bezweifeln. Stehen bleiben tut sie trotzdem. Aus Gründen. Viel wichtiger ist, dass ich bereits angedroht habe, endlich ein bisschen konkreter zur werden. Sozusagen zur Sache zu kommen.

Mit „konkret“ meine ich, dass ich mir nun ein paar detailliertere Gedanken zu den Kartentypen des „Let’s Play Trading Card Game“ mache. Um mir den Einstieg in dieses Thema etwas zu erleichtern, fange ich am besten mit der Karte an, die dabei am wenigsten Schreibarbeit macht.

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16. Juli 2016
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Zwischenrufe

Arbeits­zwischen­stand­bericht 1

Es wird Zeit, ein bisschen konkreter zu werden. Darum werde ich mich alsbald hier ein wenig ausführlicher mit den einzelnen Karten-Typen beschäftigen. Ich drücke mich nur noch davor, weil ich noch keinen passenden Einstieg in dieses doch etwas komplexe Thema gefunden habe. Fest steht im Moment aber schon mal, dass es wahrscheinlich noch eine halbe Ewigkeit dauern wird, bis ich die ersten Karten aus den Let’s Plays zusammengetragen habe (und ich beschränke mich nur auf zwei – dumm nur, dass diese beiden jeweils über hundert Folgen von jeweils mindestens 15 Minuten haben). Denn neben den konzeptionellen Überlegungen, wie das Spiel eigentlich aussehen könnte und woraus es besteht, versuche ich mir bereits erste Notizen zu einzelnen Karten zu machen, die Bestandteil des ersten Sets werden.

Was ein Set ist? Naja, Sammelkartenspiele bestehen aus einer Unmenge an Karten. Und damit meine ich wirklich eine Unmenge. Die Zahl der Karten dürfte bei machen in den Tausenderbereich gehen – und ich bin mir nicht mal sicher, ob das ausreicht. Ein Set ist eine Sammlung vor Karten innerhalb der Gesamtheit aller Karten eines solchen Spieles. Diese Sets sind meistens thematisch geordnet. Oft ist es auch so, dass mit dem Erscheinen eines neuen Karten-Sets ebenfalls neue Spielmechanismen in das Spiel eingefügt werden. Aber bis es soweit ist, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Schließlich trage ich gerade einmal die Karten zusammen, aus denen sich das erste Set zusammensetzen wird. Thematisch wird es dabei vor allem um Grundlegendes gehen – die Standard-Karten und ihre Funktionen werden vorgestellt. Ein bisschen Spoiler gefällig? Ich habe lange überlegt, welche Let’s Plays sich eigentlich für das erste Set eignen. Die Entscheidung ist schon ziemlich eindeutig gefallen und es werden wohl – aus rein praktischen Gründen, die ich sicherlich auch noch einmal näher erläutern werde – nicht so bekannte Publikumslieblinge wie Minecraft oder The Forest werden.

Während ich auf der einen Seite die wenigen freien Minuten meines Daseins mit dem (abermaligen) Schauen von bestimmten Let’s Plays zum Zwecke eines höheren Ziels verbringe, mache ich mir auf der anderen Seite skizzenhafte Zeichnungen, in denen ich mich mit dem Aussehen der Spielkarten beschäftige. Eine gute Nachricht gibt es da schon mal: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich weiß, in welche Richtung es gehen wird. Leider stehe ich da schon wieder vor der nächsten Herausforderung: Ich habe mich bei den Karten für einen bestimmten, digitalen Zeichenstil entschieden … von dem ich noch keine Ahnung habe, ob ich ihn beherrsche bzw. beherrschen werde. Wie sagt man so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben. Bin doch mal gespannt, wie lange meine Schultern diese Last tragen können.

Analoge Spielewelten

Das „Spielfeld“

Die Spielwelt-Skizze

Wagemutig und abenteuerlustig probieren wir (in Ich-Form) uns am nächsten Schritt in Richtung Kartenspiel. Nachdem die ersten Karten auf dem Tisch liegen (zumindest in ideelicher Entwicklungsform) schauen wir mal, wie die Karten auf dem Tisch liegen. Wie bitte? Der Satz war jetzt zu kompliziert? Naja, so sieht das eben aus, wenn man nach zwei Flaschen leckerem Pale-Ale an der Tastatur kleben bleibt, um seine Gedanken zu digitalem Papier zu bringen. Womit ich mich heute beschäftigen möchte – und was das Titelbild des Artikels auch schon leicht andeutet – ist die Art und Weise, wie die Karten sich auf dem Tisch, bzw. auf dem „Spielfeld“ verteilen. Bei Sammelkartenspielen ist es nämlich so, dass die Spielkarten nicht wild irgendwo hingelegt werden. Das ist übrigends auch nicht bei anderen Kartenspielen der Fall. Das „Spielfeld“ teilt sich normalerweise in bestimmte Bereiche auf, damit das Spiel eine optische Struktur bekommt. Zum besseren Verständnis habe ich in der Grafik die einzelnen relevaten Bereiche nummeriert.

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Analoge Spielewelten

Karten auf den Tisch II

Nun gut, ein paar grundlegende Gedanken sind also zu den Karten, die das Let’s Play Trading Card Game benötigt, gemacht. Damit es nicht nur bei einem Kratzen an der Oberfläche bleibt, hier ein paar Überlegungen, die etwas mehr in die Tiefe gehen.

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Analoge Spielewelten

Karten auf den Tisch

Im letzten Beitrag hatte ich erwähnt, dass ich mich seit geraumer Zeit (oder, etwas genauer, seit knapp zwei Jahren) mit der Erstellung eines Sammelkartenspiels beschäftige. Mal aktiver, mal sporadischer. Denn zwischendurch hatte ich immer wieder Zweifel daran, ob meine Begeisterung überhaupt sinnvolle Früchte tragen würde. Aus Mangel an Erfahrung auf diesem Gebiet weiß ich weder, ob ich auf dem richtigen Weg zu einem wirklich spielbaren Spiel bin, noch weiß ich, wer eigentlich an einem solchen Spiel Interesse hätte. Mag sein, dass sich dafür tatsächlich ein Publikum findet, welches meine Begeisterung für Let’s Plays teilt. Aber der ganze Aufwand (und bei meinem Hang zu Alleingängen ist das wirklich eine Menge) nur für eine Idee, die mir während eines Toilettenbesuchs kam?

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In eigener Sache

Konzentration bitte

160630

Statt wie gehabt weiter in den Trüben Tiefen meines Kopfes nach einem Plan zu fischen, greife ich mir einfach einen aus der Luft. Ich schnappe mir drei Ideen, die dort bereits seit mindestens einem Jahr herumspuken und richte auf genau diese Drei meine ganze Konzentration, um sie so weit wie möglich voranzutreiben. Klingt doch gar nicht so planlos, oder? „So weit wie möglich voranzutreiben“ heißt übrigends, dass ich mir sehr wohl im Klaren darüber bin, dass ein Großteil dieser Ideen sehr aufwendig in der Umsetzung sind. Zumindest lassen sie sich nicht mal eben im Vorbeigehen oder an einem langen Wochenende erledigen. Das mag ambitionert sein – immerhin hätte ich mir in meiner ohnehin knappen Zeit auch etwas weniger aufwendiges suchen können – erscheint mir aber zugleich notewendig. Warum? Weil Teile dieser Ideen und Überlegungen schon eine ganze (ganze) Weile da oben drin sind. Sich auf viele Seiten mit Notizen niedergeschlagen haben. Und vielleicht endlich ein eigenes Leben führen möchten. Auch bin ich es Leid, mir Gedanken darüber zu machen, ob eine Idee gut genug ist, um sich überhaupt damit zu beschäftigen. Zweifel kommen mir ohnehin immer wieder genug. Denn obwohl ich nach wie vor behaupte, dass ich nicht an Perfektion glaube, versuche ich doch erstaunlich oft, so nahe wie möglich an dieser heran zu kommen.

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In eigener Sache

Arbeitskontrolle

Tag Zwei ist angebrochen und ich fühle mich immer noch ein wenig in Erklärungsnot. Was auch daran liegt, dass ich die unsinnige Annahme vertrete, mich in irgendeiner Weise dafür rechtfertigen zu müssen, warum ich die Welt mit diesem Blog belästige. „Nichtkreativ“ – das klingt nun nicht unbedingt nach dem passenden Namen, den sich ein Mediengestalter für eine Plattform wählt, die sein Schaffen dokumentieren soll. Mag sein. Aber ich steh nicht so auf offensichtliche Dinge oder „richtig coole Designer-Blog-Namen“.

Bleiben wir lieber bei Sinn und Zweck der Nichtkreativität. Nur um das mal kurz anzureißen und ein für allemal zu klären: Dieses Blog interessiert wahrscheinlich keine Sau. Zumindest im Moment. Das liegt nicht nur daran, dass ich ein chronischer Sozialmedienverweigerer bin (der kurioserweise trotzdem ein paar dieser Medien nutzt … und sei es nur arbeitsbedingt), sondern auch daran, dass ich mich wenig um Bekanntmachung schere. Das hat wiederum nichts mit Ignoranz zu tun, sondern mit der kleinen (aber sicherlich nicht unwichtigen) Tatsache, dass ich nicht denke, hier wirklich weltbewegende Dinge zu berichten.

Warum also die ganze Mühe? Nichtkreativ wird den Werdegang von ein paar Ideen dokumentieren, die mir im Kopf umherwirbeln. Das ist völlig eigennützig und dient nur dem Zweck, mich selbst in den Allerwertesten zu treten. Denn: Wenn ich diesen Werdegang veröffentliche, dann muss ich auch was liefern und kann mich nicht nur auf meiner faulen Haut ausruhen. Der einzige Haken an diesem Plan ist die mangelnde Leserschaft, die sich beschweren könnte, falls ich mich an mein eigenes Vorhaben nicht halte. Was für euch, ihr in der Minderheit befindlichen Leserinnen und Leser, bedeutet, dass ihr umso kräftiger schreien müsst, falls ich nachlässig werde.

In eigener Sache

Tag Eins

Es ist einer dieser Montage, die mit Regen beginnen. Und Wind. Immer eine gute Kombination. Vor allem zum Wochenanfang. Denn was kann man sich Schöneres vorstellen, als eine nur halb durchgeschlafene Nacht und einen anschließenden Montagmorgen, an dem man mit Wind und Regen begrüßt wird. Auf dem Weg zur Arbeit.
Ich sehe schon ihr versteht mich, wenn ich vollkommen frei von jeglicher Ironie behaupte: „Etwas Besseres kann man sich gar nicht vorstellen.“ Sonnenschein? Ach, vollkommen überbewertet. Dann doch lieber Temperaturen, welche trotz der Tatsache, dass es Ende Juni ist, zwischen Sommerwetter und Spätherbst-Niveau hin und her pendeln. Freizeit? Wer braucht denn sowas? Eine Überflüssigkeit, die wir zum Glück nach der Steinzeit erfolgreich abgeschafft und durch ehrliche, aufopfernde und Geist und Körper fordernde Arbeit ersetzt haben.

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