Das Nichtblog. Herzlich willkommen im Halbchaos der Nichtkreativität. Ich bin Olli – meines Zeichens Mediengestalter in langhaariger Verpackung und einer speziellen Affinität zu Eichhörnchen und deren mutmaßlichen fortunistischen Fähigkeiten. Außerdem Liebhaber schwermetallischer Musikstile, Nussallergiker, Kaffeenichtmöger und Erkältungsverneiner.

In eigener Sache

Konzentration bitte

160630

Statt wie gehabt weiter in den Trüben Tiefen meines Kopfes nach einem Plan zu fischen, greife ich mir einfach einen aus der Luft. Ich schnappe mir drei Ideen, die dort bereits seit mindestens einem Jahr herumspuken und richte auf genau diese Drei meine ganze Konzentration, um sie so weit wie möglich voranzutreiben. Klingt doch gar nicht so planlos, oder? „So weit wie möglich voranzutreiben“ heißt übrigends, dass ich mir sehr wohl im Klaren darüber bin, dass ein Großteil dieser Ideen sehr aufwendig in der Umsetzung sind. Zumindest lassen sie sich nicht mal eben im Vorbeigehen oder an einem langen Wochenende erledigen. Das mag ambitionert sein – immerhin hätte ich mir in meiner ohnehin knappen Zeit auch etwas weniger aufwendiges suchen können – erscheint mir aber zugleich notewendig. Warum? Weil Teile dieser Ideen und Überlegungen schon eine ganze (ganze) Weile da oben drin sind. Sich auf viele Seiten mit Notizen niedergeschlagen haben. Und vielleicht endlich ein eigenes Leben führen möchten. Auch bin ich es Leid, mir Gedanken darüber zu machen, ob eine Idee gut genug ist, um sich überhaupt damit zu beschäftigen. Zweifel kommen mir ohnehin immer wieder genug. Denn obwohl ich nach wie vor behaupte, dass ich nicht an Perfektion glaube, versuche ich doch erstaunlich oft, so nahe wie möglich an dieser heran zu kommen.

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In eigener Sache

Arbeitskontrolle

Tag Zwei ist angebrochen und ich fühle mich immer noch ein wenig in Erklärungsnot. Was auch daran liegt, dass ich die unsinnige Annahme vertrete, mich in irgendeiner Weise dafür rechtfertigen zu müssen, warum ich die Welt mit diesem Blog belästige. „Nichtkreativ“ – das klingt nun nicht unbedingt nach dem passenden Namen, den sich ein Mediengestalter für eine Plattform wählt, die sein Schaffen dokumentieren soll. Mag sein. Aber ich steh nicht so auf offensichtliche Dinge oder „richtig coole Designer-Blog-Namen“.

Bleiben wir lieber bei Sinn und Zweck der Nichtkreativität. Nur um das mal kurz anzureißen und ein für allemal zu klären: Dieses Blog interessiert wahrscheinlich keine Sau. Zumindest im Moment. Das liegt nicht nur daran, dass ich ein chronischer Sozialmedienverweigerer bin (der kurioserweise trotzdem ein paar dieser Medien nutzt … und sei es nur arbeitsbedingt), sondern auch daran, dass ich mich wenig um Bekanntmachung schere. Das hat wiederum nichts mit Ignoranz zu tun, sondern mit der kleinen (aber sicherlich nicht unwichtigen) Tatsache, dass ich nicht denke, hier wirklich weltbewegende Dinge zu berichten.

Warum also die ganze Mühe? Nichtkreativ wird den Werdegang von ein paar Ideen dokumentieren, die mir im Kopf umherwirbeln. Das ist völlig eigennützig und dient nur dem Zweck, mich selbst in den Allerwertesten zu treten. Denn: Wenn ich diesen Werdegang veröffentliche, dann muss ich auch was liefern und kann mich nicht nur auf meiner faulen Haut ausruhen. Der einzige Haken an diesem Plan ist die mangelnde Leserschaft, die sich beschweren könnte, falls ich mich an mein eigenes Vorhaben nicht halte. Was für euch, ihr in der Minderheit befindlichen Leserinnen und Leser, bedeutet, dass ihr umso kräftiger schreien müsst, falls ich nachlässig werde.

In eigener Sache

Tag Eins

Es ist einer dieser Montage, die mit Regen beginnen. Und Wind. Immer eine gute Kombination. Vor allem zum Wochenanfang. Denn was kann man sich Schöneres vorstellen, als eine nur halb durchgeschlafene Nacht und einen anschließenden Montagmorgen, an dem man mit Wind und Regen begrüßt wird. Auf dem Weg zur Arbeit.
Ich sehe schon ihr versteht mich, wenn ich vollkommen frei von jeglicher Ironie behaupte: „Etwas Besseres kann man sich gar nicht vorstellen.“ Sonnenschein? Ach, vollkommen überbewertet. Dann doch lieber Temperaturen, welche trotz der Tatsache, dass es Ende Juni ist, zwischen Sommerwetter und Spätherbst-Niveau hin und her pendeln. Freizeit? Wer braucht denn sowas? Eine Überflüssigkeit, die wir zum Glück nach der Steinzeit erfolgreich abgeschafft und durch ehrliche, aufopfernde und Geist und Körper fordernde Arbeit ersetzt haben.

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